Flensburg - Nachtaufnahme des Hafens
Eine Nachtaufnahme des Flensburger Hafens. Dieses Foto entstand am gleichen Tag, quasi als "Nebenprodukt" zu dem Nachtbild der Flensburger Stadtwerke.
Für diese Aufnahme habe ich die EOS 400D auf ein Hama-Stativ montiert und eine Belichtungsreihe über 3 Bilder eingestellt. So entstanden 3 Fotos, die die volle Bandbreite der Belichtungskorrektur der Canon-Kamera ausnutzen. Eine um 2 Blenden unterbelichtet, ein Foto ohne Belichtungskorrektur und eines, dass um 2 Blenden überbelichtet wurde. Diese Bilder wurden dann in Adobe Photoshop CS2 mit der Funktion "Automatisieren > HDR-Bild erzeugen" zusammengefügt. Für so eine Aufgabe muss nicht unbedingt Adobes Photoshop herangezogen werden - es gibt auch verschiedene andere Tools, die diese Technik beherrschen. Als Beispiel sei hier einmal das Programm Photomatix genannt. Wenn ich mich recht erinnere, habe ich für diese Aufnahme den Autofokus nicht deaktiviert. So etwas kann unter schlechten Umständen zu Problemen führen. Für Belichtungsreihen auf einem Stativ ist es normalerweise sinnvoll, einmal zu fokussieren und dann auf manuellen Fokus umzuschalten. So wird auf jeden Fall immer gleich fokussiert. Auch der Weißabgleich sollte sinnvollerweise nicht auf Automatik gestellt werden.
Ich habe hier eine Blende von f16 gewählt, um eine möglichst hohe Tiefenschärfe zu erzielen. So wird sowohl die Stadt im Hintergrund scharf abgebildet, wie auch die Holzpfeiler im Vordergrund.
Die Nachtaufnahme der Flensburger Stadtwerke öffnen
Für mehr Informationen über die Software Photomatix bitte hier klicken
Bisherige Kommentare (6):
kurt @ 29.05.2007 (11:33)
Ahab @ 14.06.2007 (20:02)
Da die Belichtungszeit des Fotos sehr lang ist, werden die Wellenbwegungen mit aufgenommen. Durch die lange Belichtungszeit sind die einzelnen Wellen nicht auf dem Bild zu sehen. Vom Prinzip her ist es folgender Effekt: Du fährst im Auto und siehst neben Dir auf den Straßenrand. Das Auge kann die Bewegungen nicht schnell genug erfassen und das Gras am Strassenrand erscheint wie eine grüne Fläche.
Durch die Langzeitbelichtung ist die Kamera bzw. der Chip nicht mehr schnell genug, die Wellenbewegungen zu erfassen. Würde das Bild mit einer kürzeren Verschlußzeit (z.B. 1/5 Sek.) aufgenommen werden, wären die Wellen wieder zu erkenne. Sie würden auf dem Bild "eingefroren".
Sascha Diercks @ 24.07.2007 (20:56)
offensichtlich bist Du ein Experte für Nachtaufnahmen.
Schade, dass ich keine Exif-Daten einsehen kann. Mich interessiert, welche zusätzliche Einstellungen Du vorgenommen hast. Eine sehr ordentliche Aufnahme.
Neugebauer @ 23.12.2007 (11:32)
Sascha @ 23.12.2007 (13:54)
MFG
Raimund
Raimund @ 02.01.2008 (06:14)